10.Tag

Heute gemeinsame Abfahrt Richtung ST. PETERSBURG. Die Europastraße Richtung Süden ist schnell wiedergefunden. Wir durchqueren noch einige unscheinbare Dörfer mit eher nicht einladenden Häusern und befinden uns wieder im Transittunnel. Eine kerzengerade Straße führt uns durch endlose Wälder. Stundenlang sieht man rechts und links nur Bäume. Monotonie auf engsten Raum. Nach ca. 7 Std. erreichen wir St. Petersburg. Die SUVs und Sportwagen nehmen an Anzahl rasant zu. Der Fahrstil wird noch krimineller. Das ist ST. PETERSBURG. Regeln gibt es hier keine und regiert wird mit Geld und (Fahrzeug)Größe. Wir passen uns dem Fahrstil weitestgehend an, um nicht als potenzielles Hindernis zu gelten. Für uns Deutsche schwer zu verstehen, welches System hier gespielt wird. Die Stadt selbst erstrahlt in hellem Glanze. Alles was der Tourist sehen soll ist restauriert und aufgehübscht. Ein paar Kilometer weiter, im Inneren der Stadt, sieht es schon wieder ganz anders aus. Abseits der Touristen-Straßen regiert die Unterschicht im teilweisen Elend. Wir haben indes unseren Campingplatz (Dock 5) in mitten der Stadt gefunden. Aus einem ausgedienten Stück Hafen, wurde hier in kurzer Hand ein Campingplatz gebastelt. Im Improvisieren sind die Russen einfach Spitze. Unser Nachtlager steht und wir freuen uns, es morgen früh nicht gleich wieder abbauen zu müssen, denn wir bleiben zwei Nächte in ST. PETERSBURG.

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