14.Tag

Ich bin seit 5 Uhr wach. Warum, weiß ich nicht. Mein Weg führte direkt zur Dusche. Heute war 7 Uhr Abfahrt angesagt, da wir die Litauisch-russische Grenze nach Kaliningrad überfahren wollten. Noch ein schneller Kaffee und ab ging es zum zweiten Mal Richtung Russland. Litauen war recht schnell durchfahren und unterschied sich in Sachen Natur nur unwesentlich von den anderen baltischen Staaten. Wir machten am „Hill of Cross“ halt und trauten unseren Augen nicht. Millionen von Kreuzen in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen standen dort. Ein „Muss“ für jeden ein Kreuz aufzustellen, der an diesem mystischen Ort vorbeikommt. Wir waren jedenfalls überwältigt. Wir näherten uns der russischen Grenze. Die Einreise dauerte ca. 1 Stunde und lief ohne Probleme ab. Wir kannten inzwischen das russische Verkehrssystem und kamen ohne Blessuren durch die enge Innenstadt von Kaliningrad. Nach zwei Stunden spuckte uns die Stadt wieder aus und wir mussten uns wieder einem Grenzübertritt, diesmal nach Polen hingeben. Diesmal sollte der Aufenthalt fast 5 Stunden dauern. Eine nervliche Zerreißprobe. Dem Russen konnte man es nicht in die Schuhe schieben, aber wohl den Polen. Die so genannten „Spritpolen“ legen hier regelmäßig die Grenze lahm, da sie täglich zum Tanken nach Russland fahren. Gestresste, gar aggressive polnische Zöllner begegneten uns. Auch wir wurden Zeuge von Willkür an der Grenze. In einem undeutlich harschen Englisch, versuchte ein Zöllner, Informationen von uns zu bekommen. Er wollte die Literzahl des Sprits in unseren Tanks wissen und andere kuriose Dinge. Nachdem wir auch bockten, gab er entnervt auf und ließ und ziehen. wir erreichten die erste Stadt Polens, wo wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Nacht, ein Hotelzimmer nahmen.

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