Nachdem wir gestern Morgen bei gefühlten 50 Grad im Zelt aufgewacht sind, entpuppte sich dieser Morgen als wunderschön. Eine herrliche Ruhe, ultra saubere Luft, kristallklares Wasser und Sonnenschein pur. Die Idylle schlecht hin. Wir brachen dann Richtung Östersund auf. Der Verlauf der Straße bescherte uns rechts und links Wald und Wasser und noch mehr Wald und noch mehr Wasser. Die Vegetation ist in dieser Gegend von Birken und niedrigen Nadelgewächsen geprägt. Wir haben Mitte Juni, fühlen uns aber zurück in den Frühling versetzt. Alles grünt und blüht im zarten Frühlingsgrün. Die Strecke an und für sich war sehr Monoton. Unterwegs gabelten wir noch das eine und andere Team auf, so dass wir in einer recht großen Gruppe die nächste Stadt, FALUN, erreichten. Alex hat sich inzwischen, wie immer, eine Sonderchallenge ausgedacht. Wir fuhren in FALUN, mitten in der Stadt, mit 6 Autos in einen Kreisel und drehten dort zu lustiger Musik über Alex´ Außenlausprecher, mehrere Runden. Die Schweden guckten unserer Minikarawane entzückt hinterher, hielten aber Stille. Anschließend suchten wir uns einen Supermarkt, um für den Abend etwas Grillfleisch einzukaufen. Am Zeltplatz angekommen, konnten wir zum ersten Mal unser Zelt im Trockenen aufbauen. Auch eine tolle Erfahrung. Bewaffnet mit einem Premium-Angel-Set (Lidl 9.95€) und auf dem Autodach gekühlten Maden, machten wir uns auf zur Angel-Challenge. Nach Stunden des Wartens konnten wir endlich eins der seltenen schwedischen Fischstäbchen an Land ziehen. Fachmännisch erlegt und filetiert, wurde es anschließend auf dem Grill gelegt. Etwas später war dann durch Alex und Kristof das Abendessen fertig. Gegen Mitternacht zogen wir uns alle so langsam in unsere Zelte und Busse zurück, obwohl es taghell war und keiner so richtig Lust hatte sich hinzulegen. An diese Mittsommernächte müssen wir uns noch gewöhnen.


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