Wir haben recht ordentlich geschlafen. Die helle Nacht hat uns doch weniger ausgenmacht als angenommen. Leider regnete es schon wieder, so dass unser Zeltabbau wieder ins „Wasser“ fiel. Alex und Kristof bereiteten wieder ein Frühstück (Rührei mit Schinken und Zwiebeln). Danach brachen wir in einer kleinen Gruppe von 5 Fahrzeugen auf, um unser nächstes Etappenziel TRONSBY zu erreichen. Die Stecke führte uns durch dünn bis gar nicht besiedeltes Land. In zwischen gab es rechts und links der Straße keine Bäume mehr, sondern nur noch meterhohe Krüppelbirken. Schroffe Berge und Wasserfälle zierten unseren Weg durch die Täler Nordschwedens. Ein kleines, unauffälliges Schild am Wegesrand teilte uns mit (NORGE), dass wir die Grenze zu Norwegen überschritten hatten. Eine richtige Grenze gab es nicht und unsere Bedenken wegen zu viel Alkohols an Bord, waren völlig unberechtigt. Da war er nun, der Polarkreis. Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schnee. Wie standen auf der Grenze des „North Polar Circle“. Ein toller Anblick. Die Strecke führte uns weiter Richtung norwegisches Landesinnere. Das Wetter wurde schlagartig besser und die Temperaturen erholten sich in den zweistelligen Bereich.  Team 18, Frank und Flo, suchten uns einen idyllisch gelegene Leuchtturm aus, der uns hervorragend zum „Wild Camping“ diente. Wir kamen gegen 23.30 Uhr an und quatschten noch ein bisschen und gegen 0 Uhr bauten wir unser Zelt auf. Ich musste meine Sonnenbrille aufsetzen, da die Sonne die ganze Nacht scheint. Schon komisch.


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