9.Tag

Die Nacht war kurz, sehr kurz. Dafür konnten wir uns am Frühstücksbuffet des Hotels stärken. Es war nicht üppig, beinhaltete aber alles was wir zu diesem Zeitpunkt an Nahrung und Getränken brauchten. Von den Anderen keine Spur und keine SMS. Wir überlegten uns eine Strategie und versuchten den Rest der Gruppe zu treffen. Leider hatten wir keinen Kontakt, weder über Funk noch per SMS. Wir nahmen also die nächste Strecke in Angriff und fuhren Richtung KANDALAKSCHA. Wir schrieben nochmals eine SMS mit unserer Fahrtroute. Unterwegs die erlösende SMS: „Wir sind unterwegs zu euch“. Treffpunkt Panzerdenkmal in der Stadtmitte. Wir trafen im örtlichen Supermarkt das Team xx. Das sie auch auf ein Team warteten, stellten wir uns dazu. Nach reichlich Kaffee und drei Stunden Wartezeit, stieß der Rest der Gruppe zu uns. Ab sofort fuhren wir in einer Gruppe von vier Autos und zwei Motorrädern weiter. Die Strecke bot über mehrere hundert Kilometer außer rechts und links Wald nicht Bedeutendes. Wir hatten ausgemacht in KEM von der Europastraße abzufahren, um uns ein geeignetes Plätzen zum Campen zu suchen. Das ist in Russland eher schwer, da es kaum Abfahrten von der Straße Richtung Meer gibt. Der Rest ist undurchdringlich mit alten Hütten verbaut. Nach ca. 20 km endete die Straße abrupt durch einen Schlagbaum. Vor uns stand eine Hotelanlage, bestehend aus vielen Blockhütten. Wir ließen uns überreden und nahmen uns ein Zimmer für diese Nacht. Camping ist fast unmöglich. Alex und Kristof, sowie das Team xx übernachteten im VW LT und im VW T3 vor den Toren der Anlage.

IMG (190)IMG (191)IMG (192)IMG (193)IMG (194)IMG (195)IMG (196)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.